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TUMOREN DER WIRBELSÄULE


© Dr. Haffke

Tumoren der Wirbelsäule

Bei einem Tumor (Geschwulst) der Wirbelsäule ist zwischen einem gutartigen Tumor, einem bösartigen Tumor und Metastasen (Absiedelungen von bösartigen Tumoren) zu unterscheiden.

Grundsätzlich wird durch die Nennung des Begriffes Tumor (Geschwulst) keine Aussage darüber getroffen, ob es sich üm einen bösartigen oder gutartigen Tumor handelt. Dies gilt für das gesamte Gebiet der Medizin.

Die Beschwerden können sehr vielgestaltig sein. Sie reichen von kaum merklichen Beschwerden über Rücken- und Beinschmerzen bis hin zu Mißempfindungen und Lähmungserscheinungen.

Zunächst wird die geeignete Bildgebung durchgeführt, wobei in der Regel eine Kernspintomographie (MRT) erfolgt. In speziellen Fällen werden zusätzlich eine Computertomographie (CT) und Röntgenaufnahmen angefertigt.

Je nach Tumorart wird das Vorgehen individuell mit dem Patienten besprochen.

Neben einer abwartenden Haltung bei kleinen und gutartigen Tumoren sind auch stabilisierende Operationen mit Ergänzung durch eine Strahlen- und/oder Chemotherapie bei bösartigen Tumoren angezeigt. Es sollten immer die schonendsten OP-Verfahren Anwendung finden, um dem Patienten eine schnellstmögliche Genesung zu ermöglichen. Auch nach der Operation wird der Heilungsverlauf des Patienten regelmäßig in der Sprechstunde kontrolliert.